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Der hohe Stellenwert der Partikelanalyse

Störungen und Stillstand effektiv vorbeugen

Das Teuerste in der Produktion ist der Stillstand der Maschinen. Feststoffkontamination in Hydraulikölen ist mit über 80 % die häufigste Ursache für Ausfälle und Störungen von Hydraulik- und Schmiersystemen. Die Reinheit von Hydraulikölen in Maschinen sollte regelmäßig überprüft werden.

  • Warum ist eine Partikelanalyse wichtig?

    Zur Schadensprävention:

    Die Partikelanalyse hilft die Probleme schon im Ansatz zu erkennen und schwere Schäden zu vermeiden. Feststoffkontamination in Hydraulikölen ist mit über 80 % die häufigste Ursache für Ausfälle und Störungen von Hydraulik- und Schmiersystemen. Die Partikelanalyse gilt als effizientes Verfahren zur Zustandsüberwachung und Schadensprävention von Anlagen. Liegen dem Anwender exakte Daten vor, kann er angemessene Gegenmaßnahmen einleiten und Schäden an den Maschinen verhindern.

    Zur Kontrolle:

    Gestiegene Reinheitsanforderungen infolge von geringeren Spaltmaßen und Mindestanforderungen der Anlagen- bzw. Gerätehersteller fordern eine permanente und gründliche Überprüfung der eingesetzten Hydrauliköle.

  • Wann soll eine Partikelanalyse erfolgen?

    Eine Kontamination der eingesetzten Öle kann schon vor der Montage im System vorhanden sein. Sie kann bei der Montage vom System entstehen, sich während des Betriebs bilden oder von außen in das System eingebracht werden. Auch Frischöle haben oftmals eine unzureichende Reinheit. Sie sollten deshalb vor der Integration in das System analysiert werden, um Verunreinigungen durch das Befüllen zu vermeiden.

    Gestiegene Reinheitsanforderungen und die Mindestvorgaben der Anlagen- bzw. Gerätehersteller verlangen eine permanente und gründliche Überprüfung der eingesetzten Öle.

    Die Partikelzählung sollte durchgeführt werden:

    • kontinuierlich (der Trend ist wichtig)
    • nach der Erstinbetriebnahme von Systemen
    • nach der Bearbeitung von Bauteilen im System
    • nach der Reparatur von Bauteilen im System
    • das Öl vor dem Befüllen in das System
  • Welche Folgen hat eine Feststoffkontamination?

    Eine Feststoffkontamination kann verschiedene Folgen nach sich ziehen, zum Beispiel:

    • Höherer Verschleiß im System aufgrund von Abrieb und Erosion
    • Systemausfall oder verkürzte Lebensdauer der Systemkomponenten (z.B. Ventile, Schläuche)
    • Verkürzte Lebensdauer des Fluids
    • Oberflächenschäden durch Verschleißmechanismen wie Abrasion, Erosion oder Oberflächenermüdung. Durch diesen Verschleiß werden immer mehr Partikel gebildet und der Verschleiß nimmt zu.
  • Warum sollten zwingend bei der Partikelanalyse IBR-Probenflaschen "Ultra Clean" nach ISO 5884 verwendet werden?

    Für eine exakte Analyse des Kontaminationsgrades von Öl ist eine fest definierte Reinheit der Probenflaschen zwingend erforderlich. Die hohe Reinheit der IBR-Probenflaschen verhindert, dass die Flüssigkeitsproben durch das Glas verunreinigt und die Analyse verfälscht werden.

    Durch die technische Entwicklung werden die Spalttoleranzen geringer, der Druck und die Fließgeschwindigkeit des Öls immer höher. Dadurch sind die Anforderungen an die Reinheit des Hydrauliköls für einen störungsfreien und verschleißarmen Betrieb der Anlagen enorm gestiegen.

    Die für den abrasiven Verschleiß und die Oberflächenermüdung verantwortlichen Partikel sind oftmals kleiner als 5 µ.

  • Reinheitsanforderungen für Hydrauliköl nach ISO 4406
    • Labor- und Flugzeugtechnik, Servoventile nach ISO 4406 15/13/10
    • Moderne Baumaschinen, Kunsstoffspritzmaschinen und Proportionalventile, Getriebeöle (Windmaschinen) nach ISO 4406 17/15/12
    • Ältere Baumaschinen, Magnetventile nach ISO 4406 19/17/14
    • Mindestanforderung nach DIN 51524 und ISO 4406 21/19/16
  • Reinheitsanforderungen für Schmieröle
    • Wind-Turbinen (Gearbox) nach ISO 4406 14/11
    • AGMA (manuell) während des Betriebes nach ISO 4006 15/12